Mühlentradition seit 1859

 

Der Gründer Johann Jakob Frießinger

1859

In früheren Zeiten wurde das Korn noch mit Wind- und Wasserkraft gemahlen. Auch die Frießinger Mühle begann im Jahr 1859 mit einer Wassermühle in Kirchberg an der Murr. Seit der Gründung durch Johann Jakob Frießinger vor über 150 Jahren ist die Mühle in Familienbesitz.

Vollautomatische Mühle aus den 50er

1950

In den 1950er Jahren, die Mühle wird von Karl und Willi Frießinger sen. bereits in der 3. und 4. Generation betrieben, vernichtet ein Großbrand die komplette Mühle. Der nur 6 Monate dauernde Wiederaufbau läutete gleichzeitig eine neue Zeit ein: die erste vollautomatische Mühle mit 8 Tonnen Tagesleistung geht in Betrieb. 1965 übernimmt Willi Frießinger sen. den Betrieb seines Vaters und in den folgenden Jahrzehnten wächst die Mühle in Kirchberg beständig bis zu einer Tagesvermahlung von 75 Tonnen an.

Außenansicht Gebäude Produkttionsanlagen

1987

1987 ist es wieder ein Feuer, welches die Produktionsanlagen komplett zerstört und die Mühle zu einem radikalen Neuanfang zwingt. Ein Neubau mit geplanter Erweiterung ist in Kirchberg an der Murr nicht mehr möglich und so legt die Umsiedlung der Mühle nach Bad Wimpfen den Grundstein für das Unternehmen der heutigen Größe. Bereits im Herbst 1988, nur ein Jahr nach dem verheerenden Brand, geht die neue Frießinger Mühle in Bad Wimpfen im Tal mit einer Tagesproduktion von 150 Tonnen in Betrieb.

Familienfoto der Familie Friessinger

2014 bis heute

Der heutige Standort in Bad Wimpfen stellt, dank eigenem Hafen am Neckar, die Verbindung in alle Welt über die europäischen Wasserstraßen her. Die in Bad Wimpfen vorhandenen Expansionsmöglichkeiten lassen die Mühle kontinuierlich wachsen. Im Jahr 2014 wurden acht Getreidesilos mit einer Lagerkapazität von mehr als 23.000 Tonnen Getreide sowie eine Dinkelentspelzungsanlage gebaut.

Bereits 2006 wurde ein Verladezentrum errichtet, das 2018 erweitert wurde und nun eine Lagerkapazität von insgesamt 42.000 Stellplätzen für Paletten bereitstellt.

Auch das 2019 fertiggestellte, 63 Meter hohe Mühlengebäude lassen die Frießinger Mühle weiter wachsen und mit einer zusätzlichen Kapazität von 400 Tonnen Vermahlung flexibel auf Kundenanforderungen reagieren. Dank dieser Erweiterung werden nun insgesamt 1.200 Tonnen Getreide pro Tag auf einer der modernsten Mühlenanlagen Europas vermahlen. Ebenso ließ sich durch den Bau eines weiteren Getreidepellet-Silos die Lagerkapazität für Vermahlungsnachprodukte erhöhen.

Die Frießinger Mühle beschäftigt heute mehr als 260 Mitarbeiter und gehört zu den fünf größten Mühlen Deutschlands.

Wilhelm Frießinger hält zusammen mit Willi Frießinger jun. die Geschäftsführung inne. Dessen Sohn, Willi Erich Frießinger, ist ebenfalls seit vier Jahren im Unternehmen beschäftigt und wird in 6. Generation den Familienbetrieb weiterführen.

1859 - 2019

Die Frießinger Mühle feiert ihr 160-jähriges Firmenjubiläum!