Unser Qualitätsversprechen - von Anfang an

Rohwaren Eingangskontrolle

Vertrauen ist gut – die Kontrolle aller eingehenden Rohstoffe dennoch selbstverständlich. Von jeder Lieferung werden automatisch Stichproben zur Prüfung durch unseren Probenstecher entnommen. Nur wenn die Rohware sensorisch und chemisch-physikalisch einwandfrei ist, darf diese eingelagert werden und zur Produktion freigegeben werden.

Produktion, Verpackung und Freigabe zum Verkauf

Auch bei der Vermahlung und Abpackung durchlaufen die Produkte bedeutsame Stufen der Qualitätskontrolle. Sie werden erst freigegeben, wenn die Anforderungen bezüglich der gesetzten Qualitätsparameter, aber auch bezüglich der Legalität und Sicherheit, erfüllt werden. Um dies zu bestätigen, lassen wir unsere Produkte zudem regelmäßig durch unabhängige Labore auf verschiedenste Parameter analysieren.

Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

Durch die eindeutige Kennzeichnung eines jeden Produkts lässt sich exakt festhalten, zu welchem Zeitpunkt dieses produziert und an welchen Kunden es geliefert wurde. So ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit vom Rohstoff bis hin zum Kunden gewährleistet – eine weitere unverzichtbare Säule zur Gewährleistung unserer Qualität.

Über uns

Die Frießinger Mühle wurde 1859 von Johann Jakob Frießinger gegründet. Nach dem Tod unseres Seniorchefs im Dezember 2021 führt heute Willi Frießinger das erfolgreiche und traditionsbewusste Familien­unternehmen alleinig in 5.  Generation. Seine Kinder Willi Erich und Lisa Frießinger sind bereits vor einigen Jahren ins Unternehmen eingestiegen und werden die Familiengeschichte in 6. Generation weiterführen.

Mühlentradition seit über 160 Jahren

Frießinger Mühle in Kirchberg an der Murr
1859
In früheren Zeiten wurde das Korn noch mit Wind- und Wasserkraft gemahlen. Auch die Frießinger Mühle begann im Jahr 1859 mit einer Wassermühle in Kirchberg an der Murr. Seit der Gründung durch Johann Jakob Frießinger vor über 150 Jahren ist die Mühle in Familienbesitz.
1958
1950 wird die Mühle von Karl und seinem Sohn Wilhelm Frießinger bereits in der 3. und 4. Generation betrieben. Nach einem Großbrand wird nach nur 6-monatigem Aufbau die erste vollautomatische Mühle in Betrieb genommen.
8 Tonnen / Tag
Wilhelm Frießinger steht in der Mühle
1965
Wilhelm Frießinger übernimmt den Betrieb seines Vaters Karl. In den folgenden Jahrzehnten wächst die Mühle in Kirchberg beständig bis zu einer Tagesvermahlung von 75 Tonnen an.
75 Tonnen / Tag
1987
1987 zwingt ein erneutes Feuer die Mühle zu einem radikalen Neuanfang: die Umsiedlung der Mühle nach Bad Wimpfen, dem heutigen Standort. Dort steigt Wilhelms Sohn Willi als zweiter Geschäftsführer ins Unternehmen ein. Bereits 1 Jahr nach dem Brand vermahlt die Mühle 150 Tonnen pro Tag.
150 Tonnen / Tag
Baustelle Holzgleitschalung
2002
Wir wachsen weiter! Am 14. September 2002 feiern wir die Einweihung unserer ersten Mühlenerweiterung. In unserem Neubau finden eine 300 Tonnen Mühle sowie 24 Mehl- und Getreidezellen ihren Platz. 
800 Tonnen / Tag
2005
Die in Bad Wimpfen vorhandenen Expansions­möglichkeiten lassen die Mühle kontinuierlich weiter wachsen. 2005 wird ein Turm mit 10 Zellen und einer Lagerkapazität von mehr als 14.000 Tonnen Getreide gebaut.
800 Tonnen / Tag
Baustelle mit Kran für Hallenneubau
2006
Wir brauchen Platz! Über 2 Jahre dauert der Bau unseres neuen Verladezentrums. Wir schaffen Lagerkapazität für insgesamt 20.000 Europaletten Stellplätze. 
800 Tonnen / Tag
2018
Ein weiterer Mühlenturm mit 63 Meter Höhe wird im Juli 2018 fertiggestellt. Es werden nun insgesamt 1.200 Tonnen Getreide pro Tag auf einer der modernsten Mühlenanlagen Europas vermahlen. Ebenso lässt sich durch den Bau eines weiteren Getreidepellet-Silos die Lagerkapazität für Vermahlungs­nachprodukte erhöhen. 
1.200 Tonnen / Tag 
Willi Frießinger Sen.
2021
Unser Seniorchef Wilhelm Frießinger verstirbt im Dezember 2021 mit 90 Jahren. Wir werden sein Andenken stets in dankbarer Erinnerung behalten. Willi Frießinger hält die Geschäftsführung nun alleinig inne. Dessen Kinder, Willi Erich und Lisa Frießinger, sind beide in den Familienbetrieb eingestiegen.
1.200 Tonnen / Tag
Willi Frießinger mit seinen Kindern Lisa und Willi Erich Frießinger
Jetzt
Mehr als 220 Mitarbeiter, modernste Technik und jahrelange Erfahrung, hohe Produktqualität, klimaneutrale Produktion, zertifizierter Öko-Strom, moderne Energiekonzepte, regionale Erzeuger - die Säulen unserer Familientradition - bis heute und auch in Zukunft. Ehrenwort!
1.200 Tonnen / Tag

Vom Feld zum Brot

Mühlen sind der Ort, an dem aus Getreide Lebensmittel wie Mehl, Dunst, Schrot und andere Mühlenprodukte werden. Dabei trägt jeder Mitarbeiter eine große Verantwortung: angefangen bei der Getreideannahme bei uns im Labor über den komplexen Mahlvorgang bis hin zur End­produkt­kontrolle und Auslieferung. 

Hier erfahren Sie, welche Stationen das Korn unter Einhaltung strengster Qualitätskriterien durchlaufen muss, bevor es als hochwertiges Produkte die Hände unserer Kunden erreicht. 

Getreideanbau und Ernte

Vom Feld in die Mühle - Unser Weizen, Dinkel und Roggen werden sorgfältig auf den Feldern angebaut und zur perfekten Reife geerntet, um beste Qualität zu gewährleisten.

Rohwaren–Eingangskontrolle

Qualität im Fokus - Bei der Eingangs­kontrolle werden die Getreidesorten streng geprüft, um nur die besten Rohstoffe für die Vermahlung auszuwählen.

Mahlvorgang

Traditionelle Vermahlung - Mit großer Sorgfalt durchläuft das Getreide in unserem modernen Mühlenbetrieb einen schonenden und präzisen Mahlvorgang, um hochwertige Mehle mit besten Backeigenschaften zu produzieren.

Sieben

Feinste Selektion - Durch schonendes Sieben trennen wir das Mehl von groben Bestandteilen, um eine gleichmäßige Partikelgröße und Reinheit zu garantieren.

Abfüllung

Bereit für die Verpackung - Unser Mehl wird präzise abgefüllt und für den Versand vorbereitet, um seine Frische und Qualität bis zum Endkunden zu bewahren.

Endkontrolle

Qualitätsversprechen - Vor dem Versand durchläuft unser Mehl eine gründliche Endkontrolle, um höchste Standards sicherzustellen.

Auslieferung

Ab zum Kunden - Mit unserem zu­ver­lässigen Liefernetzwerk werden unsere verschiedenen Mehle termingerecht an Bäckereien, Supermärkte und Großhändler geliefert.

Pizza-Schule

Neben den klassischen Mahl-, Misch- und Convenience­produkten bieten wir zudem ein breites  Spektrum an Spezialprodukten im Bereich der Pizzaherstellung an. Hier arbeiten wir bereits seit vielen Jahren mit der Pizza-Schule von Umberto Napolitano zusammen. Er ist bekannt aus Funk und Fernsehen sowie der Gründer der Pizza-Nationalmannschaft und ehem. Pizza-Akrobatik-Weltmeister.

Spezialprodukte zur Herstellung außergewöhnlicher, locker-leichter, knusprig-krosser oder rustikal-leckerer Pizzateige nach traditionell italienischem Vorbild werden nicht nur von uns produziert, sie können auch direkt vor Ort in Pizza-Seminaren kennen gelernt werden. Die Kurse eignen sich sowohl für professionelle Pizzabäcker als auch für solche, die es werden wollen! Tauchen Sie ein in unsere Welt des Pizza-Backens!

Nachhaltig in Richtung Zukunft

Wir möchten unseren Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität anbieten, was nicht nur die Produktsicherheit, sondern auch den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt einschließt. Im Mittelpunkt steht hierbei das nachhaltige Handeln gegenüber Mensch und Natur. So erfolgt ein schonender Umgang mit Ressourcen, der an zukünftigen Entwicklungen und Generationen orientiert ist. 

Eine der energie­effizientesten Betriebe in der Branche

Beim Vermahlen von Getreide werden große Mengen an Energie benötigt, weshalb wir seit 2017 zu 100% mit zertifiziertem Ökostrom arbeiten. Moderne Energiekonzepte und unser zertifiziertes Energie­management­system (DIN ISO 50001) sorgen in vielen Bereichen für einen energie­effizienten Ressorceneinsatz. So nutzen wir unter anderem die Abwärme der Produktion zur Beheizung unserer Büro- und Sozialräume sowie zur Warmwassergewinnung. 

Verarbeitung des ganzen Korns mit all seinen Nebenprodukten

In der Vermahlung werden alle Bestandteile des Getreidekorns verwertet. Chemische Stoffe finden im Mahlprozess keine Anwendung, Gerüche und industrielle Abwässer entstehen nicht. Die Müllerei verwertet somit alle gesunden Bestandteile des Getreides sinnvoll und nachhaltig, ohne störende Substanzen zu erzeugen. 

Eigener Hafen mit Anbindung an internationale Wasserstraßen

Ein Nebenprodukt, das bei der Vermahlung anfällt, ist Kleie. Diese wird auf unserer eigenen Kleie-Pelletierung zu Kleiepellets gepresst und per Schiff als Einzelfuttermittel transportiert. Die ideale Lage am Neckar macht uns dies möglich. Wir entlasten damit die Straßen und sparen ordentlich CO2 ein: im Schnitt entspricht eine Schiffsladung ganzen 80 LKWs!

Regionale Erzeuger - maximale Transparenz und kurze Transportwege

Wir decken unseren Spitzen­qualitätsweizen nahezu komplett regional. Auch der Dinkel stammt aus der umliegenden Landwirt­schaft, sodass wir über kurze Transportwege unser Getreide erhalten. Mit unseren Landwirten bestehen langfristige Anbauverträge mit transparenter Wertschöpfungs­kette von Beginn an mit dem nachhaltigen Ziel: der Brot­getreide­anbau soll auch in Zukunft regional bestehen bleiben.

Compliance

Verankert in der Unternehmenspolitik der Frießinger Mühle ist auch das Thema Compliance. Denn rechts­konformes und faires Verhalten ist für uns selbst­verständlich. Dies fordern wir ebenfalls von unseren Lieferanten und Geschäfts­partnern, um so zu gewähr­leisten, dass Menschenrechte und Umweltstandards entlang der Wertschöpfungskette eingehalten und Kinderarbeit, Korruption und Diskri­minierung unterbunden werden.

Hinweis­geber­schutz-Gesetz

Das sog. Whistleblower-Gesetz dient in erster Linie dazu, einen besseren Schutz hinweisgebender Personen zu gewährleisten. Der Arbeitnehmer ist meistens der erste, der Fehler oder Missstände wahrnimmt und kann dafür sorgen, dass Verstöße gegen geltendes Recht gemeldet, aufgedeckt, untersucht und unterbunden werden. Mitarbeiter*innen, aber auch unsere Kunden oder Partner, haben die Möglichkeit über verschiedene Wege (namentlich oder anonym) Angaben zu tätigen. Telefonisch, postalisch oder per E-Mail sowohl an Externe (z.B. Bundesamt für Justiz) als auch an unsere interne Meldestelle (compliance@friessinger-muehle.de).